Tennis Fotos      Tennis video      Babyschwimmen      Schi 1996-99, 2000      Wind Surf     Reiten     Tanzen


... und 1 - 2 - 3 ... [Gestöhn, zögerliche Regung] ...

Um ehrlich zu sein ich hatte nie vor, Olympiasiegerin zu werden. Und da sich bei mir der Mangel an brilliantem Talent bereits in meiner frühen Kindheit gezeigt hat, habe ich es geschafft, bis zum Ende mener Schuljahre alle meine Interesse in dem Ganzen zu verlieren. Zum Glück bin ich am Anfang der Universität in eine kampfbereite Stimmung geraten und habe mich fest entschlossen, um jeen Preis wenigstens einen Sport zu finden, den ich länger als zwei Wochen treiben würde, denn dies war mein Rekord bei allen bisher ausprobierten Sportarten, haupsächlich weil ich die meisten entweder als hoffnungslos langweilig oder als purer Masochismus betrachtet habe (ich konnte die von mesten Sportlern so gelobte "angenehme Müdigkeit" oder die "Freude der Leisung" nie so richtig fühlen). Ich habe nach Sportarten gesucht, die nicht in der Schule unterrichtet werden, denn ich wußte, das ist meine einzige Chance, um eine zu finden, für die mir die Lust noch nicht weggenommen wurde durch das ständige Gefühl des Versagens, die während der Schuljahre auf mich forciert war.

Auf diese Weise bin ich auf dem Tennisplatz vom BVSC Budapest gelandet, wo es zu meiner großen Überraschung eine Lehrerin gab, die mich nicht angemeckert und verspottet hat, sondern froh war, wenn ich zum Training ging und mir behilflich war, wie sie nur konnte. Da bin ich zu einer Schlußfolgerung gekommen (die auch für andere Gebiete meines Lebens gilt, aber besonders für Sport): ich kann nur positiv motiviert werden. Ich habe zwei und halb Jahre lang regelmäßig gespielt, dann, nach der Universität und einer kurzen Pause spielte ich weiter bei FVSC Budapest, diesmal schon mit meinem Geliebten. Am Anfang spielten wir nur miteinander und nicht sehr ernst gespielt, dann später, als ich in einigermaßen Schwung kam, setzte ich mich in den Obhut des Trainers Antal Bótai (der der beste, aber mit Sicherheit der liebenswürdigste Tennistrainer der Welt ist). Als Ergebnis, ich habe ganz ordentlich gelernt, wie man Tennis spielt und ich habe sogar als Organisator beim Tennis-Club der Firma fungiert, bis zur Geburt meines Sohnes. Über dies, ich habe einen ziemlich guten Platz erreicht in der Anfänger-Gruppe der Firma-Meisterschaft 1998. 5 1/2 Monate schwanger habe ich noch mein letztes Spiel gewonnen [stolzes Grinsen], dann fogte wieder eine Pause oder besser gesagt, Mutterschaftsurlaub. Seitdem konnte ich mich nur gelegenheitlich von meinem Sohn wegreißen um ein bißchen zu spielen, aber meine Begeisterung ist ununterbrochen. Es ist ein großer Sieg meines Lebens, daß ich an einen Sport so nahe gekommen bin, daß mir die Lust durch nichts mehr genommen werden kann, nicht mal wenn ich das eine oder andere Mal nicht gerade im Topform bin. Als Beweis hier einige Bilder: Tennis Fotos, 2. Tennis Video

Neben dem Tennis gibt es noch einige andere Sportarten, an denen ich manchmal gerne teilnehme, obwohl meine Fähigkeiten weniger als professionell sind. Ich kann sicher schwimmen (bis zu 2-3 Km) und ich versuche dies auch meinem Sohn Levente beizubringen, seit dem Alter von 3 Monaten. Du kannst mehr darüber lesen in einem eigenständigen Kapitel, die ich über Babyschwimmen schrieb. Ein paarmal habe ich auch geschafft, auf einem Windsurfbrett oben zu bleiben. Unter den Wintersportarten habe ich das Schifahren (1996-99, 2000) probiert. Obwohl ich seit 1996, als ich das erste Mal auf dem Schi stand, fast jedes Jahr wenigstens ein Wochenende dem Schifahren widme, bin ich noch immer auf einem niedrigen Anfängerstufe. Das ist ein Gebiet, wo alte Ängste und Verstocktheit stärker in den Vordergrund rücken, deshalb lerne ich etwas langsamer, als der Durchschnitt. Aber ich stehe noch immer häufiger auf dem Schi, als ich auf dem Boden sitze, also ich glaube, irgendwann wird es schon gehen. Ich mag das Reiten auch, obwohl ich es noch nicht sehr oft versucht habe.

Da ist noch eine Bewegungsform, die zu meinem Unglück nicht ganz als Sport betrachtet wird, obwohl das endlich etwas wäre, wozu ich  Affinität zeigen kann. Das ist das Tanzen. Ich kann die meisten Gesellschaftstänze tanzen und obwohl ich nie an einem Wettbewrb teilgenommen habe, kenne ich einige "professionelle" Schritte und Figuren. Im Gymnasium und am Anfang der Universität habe ich sogar an selbst-organisierten Tanzkursen unterrichtet und bereitete Schüler für Abschlußball-Tanzformationen vor. Später habe ich auch moderne Tänze (Jazz) ausprobiert und habe es sehr genossen, über dies, es hat mir sehr geholfen, meine allgemeine Bewegungskultur zu entwickeln (Gleichgewicht, Drehungen!). Schade, daß diese Leidenschaft von mir nicht mehr in meine Freizeit paßt, da ich Mutter eines kleinen Kindes geworden bin. Ich hoffe, daß ich in der Zukunft einmal wieder mehr Zeit dafür finde.